PETA möchte "Theater Fetter Fisch" in "Theater Schlankes Wasser-Kätzchen" umbenennen

19.03.2009 | Münster
Namenswechsel soll das Image von Fischen in der Öffentlichkeit verbessern

Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hat im Rahmen ihrer neuen Kampagne "Rettet die Wasser-Kätzchen", am vergangenen Mittwoch Almut Rademacher und Cornelia Kupferschmid angeschrieben und sie darum gebeten, das "Theater Fetter Fisch" in "Theater Fettes Wasser-Kätzchen" umzubenennen.

"Wir hoffen, dass der Namenswechsel junge und ältere Menschen ermutigen wird, diese sensiblen Wirbeltiere mit Respekt zu behandeln und ihnen die Freundlichkeit entgegen zu bringen, die sie verdienen", so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin bei PETA in ihrem Brief an die Theaterleitung.

Die Organisation ist nicht nur bekannt für spektakuläre Protestaktionen oder sexy Anzeigen mit Prominenten, sondern auch für ihre Fisch-Freundlichkeit. Das Image von Fischen, die häufig nur als "Lebensmittel" oder "schwimmendes Gemüse" bezeichnet werden, soll nun aber grundlegend geändert werden. Daher sollen die sensiblen und intelligenten Wirbeltiere in Wasser-Kätzchen umbenannt werden. Denn Fische können ebenso wie ihre pelzigen Verwandten, Katze und Hund, Schmerz, Angst und Freude empfinden, sie sind überaus intelligent, schließen Freundschaften, gründen Familien, führen lange Unterhaltungen und benutzen sogar Werkzeuge.

Auf www.Fischen-tut-weh.de kann die neue Fischgeneration bestaunt werden. Hier kann jeder sein Lieblings-Wasser-Kätzchen anziehen und ihm einen Namen geben. Für Kinder gibt es faszinierende Wasser-Kätzchen-Nachtgeschichten und jede Menge schuppige Unterhaltung.

"Wer bringt es schon übers Herz Wasser-Kätzchen-Stäbchen zu Mittag zu essen oder ein Wasser-Kätzchen-Filet zu bestellen?", fragt Dr. Breining. Denn Fische haben es auf dieser Welt besonders schwer. Milliarden Fische werden jährlich verspeist und Menschen gehen angeln als ob es das Selbstverständlichste und Normalste auf der Welt wäre, einen Fisch am Haken aus dem Wasser zu ziehen und ihn ersticken zu lassen oder zu töten. Es kann auch keine Lösung sein, das Aussterben von Fischen dadurch zu verhindern, nur noch nicht bedrohte Arten zu essen. Gar keinen Fisch mehr zu essen, ist die einzige Lösung.

"Eigentlich wäre es noch besser, das Theater in "Theater Schlankes Wasser-Kätzchen" umzubenennen, denn Vegetarier sind nachweislich schlanker als Fleischesser, da sie weniger Fett und Cholesterin zu sich nehmen", so die Tierrechtsorganisation.

Quelle: Pressemeldung PETA Deutschland e.V.

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