Internationale Grüne Woche 2009
11 Unternehmen und 5 Organisationen der Ernährungsindustrie und der Lebensmittelwirtschaft präsentieren mit "Power fürs Leben - Essen und Bewegen" zum zweiten Mal eine attraktive Ausstellung für die ganze Familie auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) 2009.
Aktuelle Themen der Lebensmittelverarbeitung, der Ernährung und der Verbraucherinformation sind bei den Konsumenten stark gefragt. Deutschlands größte Verbrauchermesse bietet der Wirtschaft eine große Chance, über die moderne Lebensmittelproduktion, ihre hervorragenden Produkte und ihre Informationsangebote für Verbraucher aufzuklären.
Mit 150.000 Besuchern war der "Power-Stand" schon 2008 einer der großen Anziehungspunkte auf der Grünen Woche. 20.000 aktive Kinder und Jugendliche nutzten die vielen Bewegungs- und Mitmachangebote.
Die Initiatoren des Gemeinschaftsauftrittes, die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) bieten in Halle 1.2 (Messeeingang Süd) umfangreiche Ausstellungsbereiche für das Messepublikum. Der BLL setzt dabei auf den Schwerpunkt "Nährwertinformation verstehen".
Unter dem Motto "Preiswerte Lebensmittel" erläutert die BVE die tägliche Leistung der Branche für die Verbraucher. Eine "Kulinarische Entdeckungsreise" zeigt an Beispielen typische Prozesse der Lebensmittelverarbeitung auf, die heute oft nicht mehr in den privaten Haushalten, sondern in der Ernährungsindustrie als "Küche der Nation" durchgeführt werden.
Ziel der Präsentation ist es, Fakten über die Wirtschaftsleistung des fünftgrößten deutschen Industriezweiges zu vermitteln. Gerade in der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise ist die recht stabile Ernährungsindustrie ein Pfeiler der Binnenkonjunktur, sie wird in ihrer Bedeutung für den Standort Deutschland oft unterschätzt.
Ohne verarbeitete Lebensmittel ist unsere moderne Lebensführung, die sehr auf Berufstätigkeit und Mobilität setzt, gar nicht mehr denkbar. Die stark veränderte Rolle der Frau in unserer Gesellschaft und das komplexe Zeit- und Familienmanagement erfordern heute mehr denn je Produkte, die zeitlich entlasten.
Seit den ersten Anfängen der Fertigprodukte wie der "Erbswurst" (1867) bis zu den "Smoothies" als jüngere Entwicklung, die den Zeitgeist einer gesunden und bequemen Ernährung verkörpert, haben Erzeugnisse der Ernährungsindustrie immer stärker Einzug in unseren Alltag gehalten. Die Leistung, die wir alle damit tagtäglich beim Einkauf erwerben, hinterfragen wir kaum noch. Bei vielen Produkten wie Butter, Rotkohl oder Kartoffelpüree ist es heute bereits so, dass sie kaum noch in den Küchen der Privathaushalte hergestellt werden.
Indem die Menschen die Herstellung von Lebensmitteln an die Ernährungsindustrie delegieren, gewinnen sie Zeit, erhalten eine konstant hohe Qualität und können aus einer Vielfalt auswählen, die in dieser Form noch nie zur Verfügung gestanden hat; heute können wir aus einem Angebot von 170.000 Lebensmitteln wählen. Qualität und Sicherheit stehen in der industriellen Produktion an vorderster Stelle.
Trotz unseres so selbstverständlichen Umgangs mit den Produkten und der komplexen Leistung, die in den Betrieben jeden Tag erbracht werden und der großen Zufriedenheit unserer Verbraucher, steht die Ernährungsindustrie zu Unrecht immer noch in der Kritik.
Die Branche nutzt auch deshalb die bedeutendste Verbrauchermesse IGW als Plattform für den Dialog mit Verbrauchern, Politik und Medien, um über ihre Arbeit und Leistung aufzuklären. In unserem Ausstellungsbereich werden umfangreiche Informationen und Fakten über die Ernährungsindustrie geboten.
Erstmals präsentiert sich auch der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) am Gemeinschaftsstand auf der Internationalen Grünen Woche. Die moderne Lebensmittelversorgung mit ihrer Vielfalt und ständigen Verfügbarkeit wäre ohne die hocheffizienten Verteilungssysteme des Handels nicht möglich. Wir freuen uns deshalb, dass wir zusammen mit dem wichtigsten Absatzpartner der Ernährungsindustrie auf der Messe auftreten.
Daten und Fakten über die Branche, Meilensteine der Produktentwicklung, ein attraktives Kochshowprogramm, viele interaktive Quizformate auf der Bühne sowie eine "Kulinarische Entdeckungsreise", die als Gewinnspiel konzipiert ist, motivieren die Besucher, sich spielerisch mit der Herstellung von Lebensmitteln auseinanderzusetzen.
Als Medienpartner sorgt der Spezialkanal tv.gusto mit Fernsehmoderatoren und Profiköchen für attraktive Shows zu den Themen "Kochen mit Kindern", "Frische und Convenience", "Gesunde Küche" und "Deutschlands beste Rezepte" und damit für familiengerechte Unterhaltung. Als Partner in der Showküche beteiligt sich IKEA an dem Programm für die ganze Familie.
Die Initiativen der Lebensmittelwirtschaft für einen gesunden, ausgewogenen Lebensstil mit Genuss stehen natürlich wieder im Mittelpunkt des Auftrittes. Zahlreiche Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche machen Lust auf einen aktiven Lebensstil. Für Schulklassen gibt es spezifische Angebote rund um die Themen Ernährung und Lebensmittelverarbeitung.
Die Deutsche Welthungerhilfe ist wie in den Vorjahren wieder Partner der BVE. Unser Spen-denprojekt für das Dorf Manigri in Benin (Westafrika) erhält erneut Mittel für den Aufbau agrarwirtschaftlicher Strukturen durch die Bewegungsaktion am Messestand, in der die Besucher für die gute Sache Kilometergeld erradeln. Vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden Welternährungssituation, die im offiziellen Rahmenprogramm der Internationalen Grünen Woche das beherrschende Thema ist, kommt Entwicklungsprojekten, die im land- und ernährungswirtschaftlichen Bereich ansetzen, eine immer größere Bedeutung zu.
Die BVE ist als wirtschaftspolitischer Spitzenverband der Ernährungsindustrie ideeller Mitträger der Internationalen Grünen Woche. Die deutsche Ernährungsindustrie, die landwirtschaftliche Erzeugnisse zu hochwertigen Lebensmitteln be- und verarbeitet, erreichte im vergangenen Jahr mit über einer halben Million Beschäftigten in über 5.800 Betrieben einen Umsatz von rund 150 Mrd. Euro. Damit ist die Ernährungsindustrie einer der größten deutschen Industriezweige.
Quelle: Pressemeldung Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V.
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