"Innovationszentrum Gesundheit und Ernährung" gegründet
An der TU Berlin wurde ein weiteres Innovationszentrum gegründet. Es bündelt die wissenschaftlichen Aktivitäten im TU-Zukunftsfeld "Gesundheit und Ernährung". Den Kern des neuen "Innovationszentrums Gesundheit und Ernährung" (IGE) bilden das "Center for Preventive Foods" (CPF) und das "Zentrum für innovative Gesundheitstechnologie" (ZiG), die bereits an der TU Berlin existieren. Insgesamt haben sich 47 Fachgebiete aus vier verschiedenen Fakultäten der TU Berlin sowie 24 Partner aus anderen Universitäten, außeruniversitären Forschungsinstituten und Unternehmen zusammengeschlossen, um gemeinsam an innovativen Lösungen zu aktuellen Forschungsfragen zu arbeiten. Dabei spielen vor allem interdisziplinäre Themen und Projekte eine große Rolle. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf technologischen Hintergründen und Zusammenhängen.
Ziel des neuen "Innovationszentrums Gesundheit und Ernährung" ist die Bündelung der Kompetenzen in den konkreten Bereichen Gesundheitstechnologie, Gesundheitswirtschaft, Lebensmittelwissenschaften und Biotechnologie, um Synergieeffekte in Forschung und Ausbildung zu erzielen. Die Entwicklung der Region Berlin-Brandenburg zur Modellregion für Ernährung, Gesundheit und präventive Lebensmittel wird angestrebt. Aktuelle Forschungsfragen wie die Entwicklung von Technologien für innovative Lebensmittel und Gesundheitsversorgung, Rehabilitations- und Kommunikationstechnologien, Monitoring als Methode für diverse Verfahren in der Medizin- und Lebensmitteltechnik sowie die Entwicklung maßgeschneiderter Lebensmittel und ökonomische Fragen stehen derzeit im Fokus der Forschung.
"Durch die Zusammenführung beider Zentren können wir nun ein breites Themenspektrum im Zukunftsfeld Gesundheit und Ernährung abdecken und bieten damit Kompetenz in allen wesentlichen Arbeitsfeldern an. Außerdem stärkt dieser Zusammenschluss unsere Position im Wettbewerb um Fördergelder und Projekte und erhöht unsere Sichtbarkeit in einem für unsere Gesellschaft wichtigen Themenfeld", erklärt Dr. Monika Huber, eine der drei Geschäftsführerinnen des neuen Innovationszentrums.
Die TU Berlin bietet im Themenfeld "Gesundheit und Ernährung" insgesamt sechs Bachelor- und Masterstudiengänge wie "Biomedizinische Technik" oder "Lebensmitteltechnologie" an. Weitere befinden sich in der Planung. Mit den Inhalten wird die Lücke zwischen den herkömmlichen Tätigkeitsfeldern in der Gesundheitsversorgung und den Ingenieurwissenschaften geschlossen. Neben den medizinischen und technischen Grundlagen vermitteln die Angebote praktisch anwendbares Wissen für Prävention und Versorgung.
Zukunftsfelder und Innovationszentren an der TU Berlin
Ihre wissenschaftlichen Kernkompetenzen organisiert die TU Berlin in interdisziplinären Verbünden und unterstreicht so ihre Stärken als Forschungsuniversität. Konkret wurden sieben wissenschaftliche Zukunftsfelder definiert, die sich an der Grundlagenforschung wie auch an dem Innovationsbedürfnis von Gesellschaft und Wirtschaft orientieren: Energie, Gestaltung von Lebensräumen, Gesundheit und Ernährung, Information und Kommunikation, Mobilität und Verkehr, Wasser sowie Wissensmanagement. Sie besitzen einen engen Bezug zu den Forschungs- und Lehreinheiten, die eine technische Universität charakterisieren. Zu jedem Zukunftsfeld gründet die TU Berlin sogenannte Innovationszentren, in denen Fakultätsübergreifend und im Verbund mit externen Partnern die Expertisen vernetzt und kommuniziert werden. Die Innovationszentren sind ein neues Instrument der internen Forschungsförderung an der TU Berlin.
Neben dem "Innovationszentrum Gesundheit und Ernährung" existieren bereits folgende Innovationszentren an der TU Berlin:
Innovationszentrum Energie
Innovationszentrum Human-Centric Communication
Innovationszentrum Wissensforschung
Innovationszentrum Wasser in Ballungsräumen
Innovationszentrum Gestaltung von Lebensräumen (im Aufbau)
Quelle: Pressemeldung Technische Universität Berlin
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